beratungspraxis-wedemarkSeminar »Motivierende Gesprächsführung«

Suchtkrankenhilfe heißt nicht nur Hilfe annehmen, sondern auch Hilfe geben. Ein spannendes Thema für Helfende, aber auch Hilfesuchende – lange Rede kurzer Sinn: ein Seminar, von dem wir alle profitiert haben.

Im November 2017 war bei uns Corinna Höffer-Humpert zu Gast, die uns theoretisch und praktisch mit »MI« (Motivational Interviewing) vertraut machte. Diese Art der Gesprächsführung wird gerade im Bereich der Suchtkrankenhilfe eingesetzt. »Aktives Zuhören«, Wertschätzung sowie Akzeptanz der Sichtweise des Gesprächspartners sind wesentliche Bestandteile dieser Kommunikationsform. Entscheidend ist der Austausch auf Augenhöhe, der den Beteiligten weit mehr Handlungsspielraum bietet als die herkömmliche Herangehensweise in einem Beratungsgespräch. Oft ergeben sich hieraus Lösungsstrategien, die beim konventionellen Austausch so nicht ansatzweise möglich wären.

Für solch ein komplexes Thema reichen natürlich sechs Seminarstunden nicht aus. Und so gehen wir davon aus, dass wir im Jahr 2018 bei Frau Höffer-Humpert einen »Nachschlag« buchen, um noch tiefer in dieses Beratungskonzept einzusteigen.

Corinna Höffer-Humpert ist Pädagogin M.A., Suchttherapeutin (VdR), Marte Meo-Therapeutin und -Fachberaterin und hat eine eigene Praxis:
Beratungspraxis-Wedemark

Infos über das Seminar. Klick auf ein Bild und es wird groß.

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Diverse Aktionen bis 2017

Grillabend am Lagerfeuer (Irenensee), Weihnachtsfeier mit »Schrottwichteln«, Filmabend, Radtour und vieles mehr – all´ diese Veranstaltungen stehen bei uns im Laufe eines Jahres an. Natürlich stets alkoholfrei! An dieser Stelle möchten wir deshalb nur ein paar Highlights vorstellen. Lust auf mehr? Am besten mal bei uns reinschauen und dabei sein!


Pressebericht Marktspiegel vom 9. März 2016Begegnungsgruppe Burdorf sagt "Danke!"

Es ist schon eine prima Sache, die vom E-Center Cramer in Burgdorf auf die Beine gestellt wird – bei den Leergutannahme-Automaten hängt ein kleiner Kasten, in denen Pfandbons für einen guten Zweck gesammelt werden. Die begünstigten Initiativen werden jeweils nach ca. fünf Wochen ausgewechselt.

Im Dezember 2015 wurde für unsere Blaukreuz-Begegnungsgruppe in Burgdorf gesammelt. Es kamen sage und schreibe fast 1000 Euro zusammen, die wir für Präventionsaktionen und Mitarbeiterschulung einsetzen werden.

Ein dickes Dankeschön an alle Spender und natürlich die E-Center-Cramer in Burgdorf!


Impressionen Opernhaus HannoverHinter den Kulissen

Mit großer Vorfreude startete eine kleine erwartungsfreudige Gruppe zu einer Führung durch das OPERNHAUS HANNOVER. Unser Gruppenmitglied Susanne hat diesen Ausflug organisiert und als Fahrer stellte sich Francisco zur Verfügung – beiden gilt unser Dank! Als Opernführerin stellte sich Frau Drews vor, die uns mit bestem Insiderwissen durch die verschlungenen Pfade des imposanten Baus von 1852 führte. Wir erfuhren viel über die Geschichte des Hauses.

Hightech für optimalen Ablauf

Hinter, neben, über und natürlich auf der Bühne konnten wir erleben, wie gerade eine Beleuchtungsprobe durchgeführt wurde. Die überwältigende Anzahl von Scheinwerfern, etwa zehn Meter über den Köpfen der Besucher, war schon sehr beeindruckend! Von einem Pult mit einer unzählbaren Menge von Knöpfen und Hebeln wird auf der Bühne alles elektronisch gesteuert. Jede Menge Proberäume (teils auch mit Bühne) stehen für die einzelnen Künstler im ganzen Gebäude verteilt zur Verfügung. Im gesamten Haus ist man durch Lautsprecher über den jeweiligen Stand der laufenden Vorführung informiert, damit jeder pünktlich auf der Bühne erscheint.

Gewaltige Ausstattungsteile und Kleider, Hüte, Schuhe, ...

Überall verteilt stehen teilweise sehr große Ausstattungsteile für die diversen Bühnenbilder – die Schreiner und Tischler haben hier gut zu tun. Ein Highlight ist natürlich die Garderobe – mehr als 40.000 Kleidungsstücke, von historisch bis modern, hängen hier aufgereiht auf mehreren Ebenen, dazu Schuhe, Gürtel, Hüte in sämtlichen Variationen. Abschließend besuchten wir die sogenannte „Maske“ – hier wird sich vor der Vorstellung vor unzähligen Spiegeln noch mal ordentlich gecremt und gepudert.

Lohn und Brot für viele

Übrigens, die Staatsoper Hannover verfügt auch noch über diverse Nebengebäude in verschiedenen Stadtteilen von Hannover (u. a. Bornum/ ehemaliges HANOMAG-Gelände). Insgesamt eintausend Mitarbeiter arbeiten im Schichtbetrieb, davon etwa ein Drittel als Künstler, der Rest in Verwaltung und Ausstattung. Vom Maskenbildner bis zum Elektriker sind praktisch alle Fachrichtungen vertreten. Uns allen hat die 90-minütige Besichtigung gefallen und bleibende Eindrücke hinterlassen.


Spielspaß für alle

Unsere Blaukreuz-Begegnungsgruppe bietet regelmäßig Spieleabende an. Jeder kann sein(e) Lieblings-Gesellschaftsspiel(e) mitbringen – auch ganz einfache Spiel-Ideen sind herzlich willkommen. Die bisherigen gemeinsamen Abende haben allen gefallen. Wer einmal dabei war, möchte meist gerne wieder mitmachen! Für das leibliche Wohl ist natürlich auch stets gesorgt - alkoholfreie Getränke und Knabberkram sind stets mit an Bord.

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Verpflichtungskarten zum VerteilenTime-Out! Lass´ weg, was zu viel ist!

Im Frühjahr 2015 gestaltete unsere Blaukreuzgruppe mit der Landeskirchlichen Gemeinschaft Burgdorf einen gemeinsamen Gottesdienst. Thema war die christliche Fastenzeit zwischen Aschermittwoch und Ostern. Wer kennt das nicht? Wir wollen Gummibärchen oder Chips naschen und nehmen uns fest vor, die Tüte nicht leer zu essen. Nur ein bisschen davon probieren und dann aufhören - am Ende sieht es in den meisten Fällen so aus: Die Tüte ist leer gegessen!

Diesen kleinen Kontrollverlust, den fast jeder von uns schon mal erlebt hat, nahmen wir zum Anlass, etwas über das Thema Verzicht und Sucht zu erzählen. Denn es gibt durchaus Parallelen zum Suchtverhalten - niemand will alkoholkrank werden! Aber oft genug nimmt sich der Suchtkranke vor, kontrolliert oder weniger zu trinken, um am Ende zu erkennen, dass es wieder nicht geklappt hat. Was wir konsumieren, vor allem wie wir es tun und was wir damit vermeintlich kompensieren, war die Botschaft der Veranstaltung. Tipps, wie wir die, durch den Verzicht entstandenen, Lücken wieder sinnvoll füllen können, gaben wir ebenfalls mit auf den Weg.

Abschließend hatten die Gottesdienstbesucher die Gelegenheit, freiwillig eine Art "Verpflichtungskarte" auszufüllen, auf der sie für sich notierten, auf was sie in den restlichen Wochen der Fastenzeit verzichten wollen. Im Foyer des Gemeinschaftshauses hatten wir einen Info-Tisch mit kostenlosen Broschüren zum Thema Sucht und Alkoholkrankheit aufgebaut, an dem sich jeder bedienen konnte. Die zahlreichen Nachfragen und persönlichen Gespräche im Anschluss der Veranstaltung zeigten uns das große Interesse an dieser Thematik.

Blaukreuz Reisesekretär Tjard Jacobs

Gelungenes Tages-Seminar in Burgdorf

Was passiert eigentlich, wenn man einfach den Alkohol aus dem Leben streicht und weitermacht wie bisher? Viele alkoholkranke Menschen praktizieren genau das – sie entgiften körperlich vom Alkohol, Die meisten Betroffenen durchlaufen sogar noch eine therapeutische Maßnahme. Das Umfeld ist froh und glücklich, die Angehörigen atmen auf, dass der- oder diejenige nicht mehr trinkt. Alle sind zufrieden. Wirklich?

Nein, das kann kaum gutgehen. Wer den Alkohol weglässt und weitermacht, wie bisher, landet schnell wieder im vertrauten alten Trott. Das gilt sowohl für die Betroffenen selbst als auch für die Angehörigen.
Warum das passiert und was zu tun ist, damit es nicht dazu kommt, war Thema unseres Tagesseminars mit Tjard Jacobs (Reise-Sekretär des Blauen Kreuzes):

»Philosophie des Umdenkens« oder »Veränderungen nach dem Aufhören«

Tjard (Foto rechts oben) hatte die Inhalte wieder einmal prima vorbereitet und konnte sie den Teilnehmern sehr einfühlsam und nachhaltig vermitteln. Praxisnahe Schaubilder machten Sachverhalte greifbar, die sich alleine mit Worten nur schwer erklären lassen (siehe Fotos).

Insgesamt war dieser Tag wieder einmal rundum gelungen. Ein spannendes Thema, von denen die Abstinenz-Starter ebenso profitierten wie die „alten Hasen“ und, das Betroffene und Angehörige gleichermaßen beschäftigt.

Natürlich wurde auch wieder einmal bestens fürs leibliche Wohl gesorgt – die Burgdorfer Gruppenmitglieder brachten ausschließlich selbst zubereitete Spezialitäten auf den Tisch und sorgten für eine angenehme Atmosphäre für alle. Gute Gespräche rundeten diese Veranstaltung ab (Text und Fotos IAB).

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