Herzlich Willkommen!

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt ...

Schön, dass Du uns, beziehungsweise unsere Seite gefunden hast! Ganz gleich, ob Du nach einer Selbsthilfegruppe für Suchtkranke oder einfach nur nach Informationen zum Thema Sucht gesucht hast, bei uns bist Du an der richtigen Stelle gelandet. Wundere Dich bitte nicht, dass wir uns duzen und mit Vornamen ansprechen, aber das ist in unserer Selbsthilfegruppe selbstverständlich – auch aus dem Grund, neuen Freunden den Start in der Gruppe zu erleichtern.

Wer wir sind ...

Wir sind eine bunt gemischte Gruppe aus Betroffenen, Angehörigen und Interessierten. Du brauchst also keine Bedenken oder Angst zu haben – bei uns triffst Du auf Gleichgesinnte, die vermutlich ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie Du. Es gibt keinen Grund, sich zu schämen, wenn Du oder auch ein Angehörige/r von Dir ein Suchtproblem hat. Jeder von uns weiß, wie es sich anfühlt und jeder von uns stand einmal am Anfang. Übrigens, bei uns sind verschiedene Altersgruppen vertreten, vom jungen Erwachsenen bis zum Senior. Wenn Du möchtest, kannst Du unter der Rubrik »Einblicke« lesen, wie ein Gruppenabend bei uns abläuft.

Einfach unverbindlich reinschauen ...

Wir würden uns sehr freuen, wenn Du am Freitagabend bei uns reinschaust. Wir treffen uns JEDEN Freitag um 19.30 Uhr, also auch, wenn er auf einen Feiertag fällt. Keine Bange, bei uns wird Dir nichts übergestülpt und wenn Du einfach nur zuhören möchtest, dann ist das auch in Ordnung. Anzumerken ist, dass von den Gruppengesprächen nichts nach »draußen« getragen wird – auch wer sich bei uns trifft, hat keinen Außenstehenden zu interessieren. Das sind auch schon die wichtigsten Gruppenregeln, die es zu beachten gilt (mehr dazu ebenfalls in der Rubrik »Einblicke«).
Alles Weitere können wir vorab telefonisch klären oder wir sprechen darüber, wenn Du bei uns bist. Wir freuen uns auf Deinen Besuch.

Bis nächsten Freitag,
Deine Blau-Kreuzgruppe aus Burgdorf

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Jetzt NEU: Angehörigen-Treff

am Donnerstag, 8. März 2018 um 19.00 Uhr findet erstmalig unser Angehörigentreff statt. Herzlich eingeladen sind hierzu insbesondere die Angehörigen von Suchtkranken (Partner, Kinder, Freunde, Kollegen etc.). Das Treffen findet aus organisatorischen Gründen nicht in der Heinrichstraße, sondern in Burgdorf-Südstadt statt. Telefonische Anmeldung wird bei Alla P. erbeten: (0172) 4 36 83 36. Geplant ist es, die kommenden Treffen donnerstags 14-täglich in jeder geraden Kalenderwoche stattfinden zu lassen.

Patentrezepte gibt es nicht, aber ...

Es tut so gut, sich in entspannter Atmosphäre mit Gleichgesinnten auszutauschen – ohne Angst haben zu müssen, dass etwas nach »draußen« getragen wird oder auf Unverständnis zu stoßen. Angehörige fallen auch heute noch im Bereich der Suchtkrankenhilfe durch den Rost. Während sich alles auf die Behandlung der Suchtkranken konzentriert, sind sie es, die oft auf der Strecke bleiben. Dabei bedürfen sie genauso der Hilfe wie die Betroffenen. 

... es ist nicht hoffnungslos!

Angehörige haben sehr wohl die Möglichkeit, sich helfen zu lassen. Oft hören wir "Er / sie hat das Suchtproblem – nicht ich. Was brauche ich da Hilfe ...?"  Doch so einfach ist es nicht, denn gerade Alkoholismus ist eine zerstörerische Familienkrankheit, die nicht nur den Betroffenen schadet, sondern das gesamte Umfeld vergiftet. Und Angehörige sind meist mehr in dieses Geschehen eingebunden als es ihnen lieb ist. »Der Alkoholkranke hat den Alkohol im Körper. Der Angehörige hat den Alkohol im Kopf – nämlich den, den der Alkoholkranke trinkt oder nicht trinkt.« – ein Satz, den man vielleicht mehr als einmal lesen muss – aber er trifft es auf den Punkt. Die Angehörigen sind keinesfalls außen vor, sondern mitten drin in der Abhängigkeit.

Wenn ich Veränderung will, dann muss ich bei mir selbst anfangen!

Einen anderen Menschen kann ich nicht ändern. Dies müssen wir akzeptieren. Aber ich kann mich, mein Verhalten und mein Handeln ändern und somit auf einen anderen Menschen Einfluss nehmen. Und nur, wenn es mir selbst gut geht, habe ich die Kraft und Möglichkeit, anderen zu helfen. Umso wichtiger ist es, für sich selbst zu sorgen, eine »Seelen-Tankstelle« zu finden, an der Verständnis entgegen gebracht wird und Kraft für den Alltag zu finden ist. Unser neuer Angehörigen-Treff soll ein solcher Ort sein. Bist Du dabei?  (ilo)

Fragen zum Thema? Schreib mir eine E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Offizielle Verabschiedung von Gerhard Fauck und Begrüßung von Matthias Oppermann mit Gottesdienst => Bericht in Kürze!


Zeitungsbericht zum Gruppenleiterwechsel => hier lesen ...


Einen Bericht von unserem Seminar im November 2017 gibt es hier: »Motivierende Gesprächsführung«


In eigener Sache ...

diejenigen, die uns bereits kennen, werden es gemerkt haben. Auf der Website unserer Gruppe hat sich vieles verändert – wir heißen Dich herzlich willkommen, die neuen Seiten zu entdecken. Wir hoffen, dass wir Dich freundschaftlich mit »Du« anreden dürfen. Das Thema Sucht ist eine sehr persönliche Angelegenheit, bei dem das Siezen zusätzliche Barrieren schaffen kann. In der Gruppe duzen wir uns, respektieren es aber, wenn jemand gesiezt werden möchte.

Wir haben uns viel vorgenommen!

Die Renovierung der alten Website war überfällig. Die komplette Neugestaltung heißt auch, dass die Seiten nun auf mobilen Geräten besser dargestellt werden. Zudem werden jetzt insbesondere auch Hilfsangebote aus der näheren Umgebung vorgestellt (Region Hannover, Celle, Braunschweig, Peine). Geplant sind persönliche Berichte von Gruppenmitgliedern, in denen von Begebenheiten und Lebensläufen erzählt wird.

Es wird vielleicht auffallen, dass wir nur wenige Fotos von unseren Teilnehmern veröffentlichen. Diejenigen, die zu sehen sind, haben der Veröffentlichung ausdrücklich zugestimmt. Wir möchten damit insbesondere die Diskretion wahren, die wir uns in unserer Runde auf die Fahnen geschrieben haben.

Einige Inhalte können wir erst nach und nach liefern, umso mehr lohnt es sich, unsere Seite regelmäßig zu besuchen. Um den Lesefluss nicht unnötig kompliziert zu gestalten, versuchen wir, geschlechtsneutrale Bezeichnungen einzusetzen. Wo dies nicht möglich ist, verwenden wir die herkömmliche Formulierung – selbstverständlich sollen sich hier Frauen und Männer gleichermaßen angesprochen fühlen.

Eure Ilo

PS: Über Ideen, Anregungen und Tipps oder einfach Euer Feedback zur neuen Website freuen wir uns sehr.